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Inhalt

Maria Stuart, Königin von Schottland, muss im Jahr 1568 nach England fliehen, weil sie verdächtigt wird, bei der Ermordung ihres Ehemanns ihre Finger im Spiel gehabt zu haben. Sie hofft, bei Elisabeth I., der englischen Königin, Schutz zu finden. Aus Angst um ihre Krone lässt Elisabeth Maria jedoch gefangen nehmen. Sie soll hingerichtet werden. Immer wieder versuchen junge Männer, die von der Schönheit der schottischen Königin hingerissen sind, die Gefangene zu befreien. Darunter auch der junge Mortimer.

Aufgrund eines Arrangements des Grafen Leicester kommt es zu einem Treffen zwischen den Königinnen, das zu einer Aussöhnung zwischen den beiden Frauen führen soll. Der Schuss geht jedoch nach hinten los, denn Maria und Elisabeth beginnen heftig zu streiten. Weil er sich dessen bewusst wird, dass er Maria nicht retten kann, begeht Mortimer schließlich Suizid. Maria Stuart wird letztendlich doch noch hingerichtet und Elisabeth verliert all ihre bis dahin treuen Berater.

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Historische Hintergründe

Friedrich Schiller nahm sich bei der Beschreibung des Verhältnisses der beiden historischen Figuren einiges an Freiheit heraus. So sind die beiden Herrscherinnen in seinem Stück etwas jünger als ihre historischen Vorbilder. Und auch die Begegnung zwischen Maria Stuart und Elizabeth, in Schillers Drama eindeutig der Höhepunkt der Handlung, hat in dieser Form nicht stattgefunden. Angeblich standen sich die beiden nie von Angesicht zu Angesicht gegenüber.

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Maria Stuart bei den Salzburger Festspielen

Die Inszenierung von Martin Kušej, die am 14. August 2021 auf der Perner-Insel in Hallein Premiere feiert, ist eine Koproduktion mit dem Burgtheater. In den beiden Hauptrollen sind Bibiana Beglau und Birgit Minichmayr zu sehen.

Birgit Minichmayr in der Rolle der Maria Stuart.

Foto: SF / Matthias Horn

Zu den Spielterminen von „Maria Stuart“ im Burgtheater!